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VERÖFFENTLICHUNGEN DES D H I

Letzte Änderung: 04.05.2015
Das Deutsche Handwerksinstitut e.V. (D H I) stellt eine in seiner Zusammensetzung und Forschungsbreite einmalige Forschungseinrichtung dar, die speziell im und für das Handwerk tätig ist.


Geschichte des D H I
Das D H I als Dachorganisation von Forschungseinrichtungen des Handwerks wurde am 29. Januar 1929 in München gegründet. Anlass für Gründung des D H I waren die oftmals nur für größere wirtschaftliche Einheiten vorliegenden technischen, kaufmännischen und volkswirtschaftlichen Erkenntnisse. Diese sollten auch für die handwerkliche Praxis nutzbar gemacht werden.

Die eigentliche Geschichte des D H I beginnt bereits 1919, als in Karlsruhe mit dem "Forschungsinstitut für rationelle Betriebsführung im Handwerk" das erste Forschungsinstitut des Handwerks geschaffen wurde. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges kam es im September 1948 zur Neugründung in der Form eines eingetragenen Vereins. Heute hat es seinen Sitz in Berlin.


Gremien des D H I
Mitglieder des D H I sind derzeit die Handwerkskammern, diverse Fachverbände, die Mitglieder des D H I-Vorstands, die Institutsleiter des D H I sowie dem Handwerk nahestehende juristische Personen. Unter dem Vorsitz von Generalsekretär Holger Schwannecke führt der Vorstand die laufende Verwaltung. Geschäftsführer des D H I ist Dirk Palige. Die Mitglieder des Vorstands werden durch das Kuratorium gewählt, über dessen Zusammensetzung die Hauptversammlung des D H I entscheidet. Den Vorsitz des Kuratoriums führt Jürgen Herbst (Einbeck). Satzungsgemäß obliegt dem Kuratorium u.a. der Beschluss des D H I-Forschungs- und Arbeitsprogramms, der Beschluss des D H I-Wirtschaftsplans sowie die Abnahme der D H I-Jahresrechnung auf Grund des Berichts des Rechnungsprüfungsausschusses. Dieser wird für die Dauer von drei Jahren vom Kuratorium gewählt.


Organisationsstruktur des D H I
Innerhalb des D H I sind fünf regional verteilte Forschungsinstitute zusammengeschlossen, die den Themenbereichen "Technik - Organisation - Qualifizierung", "Beruf, Bildung und Arbeit" sowie "Handwerkswirtschaft und Recht" zugeordnet sind. Zur Koordinierung der internen Abläufe dieser Organisation bedient sich das D H I einer zentralen Geschäftsstelle in Berlin (s. Abb.).



Forschungsbereiche des D H I
Das D H I beschäftigt sich als eine zentrale Forschungseinrichtung des Handwerks schwerpunktmäßig mit Fragen der
Handwerksforschung in den Bereichen Informationstechnologie, Management und Marketing, Europa und Globalisierung, Innovation und Technologie-Transfer, Qualifikation und Berufsbildung, Handwerksorganisation bzw. Struktur und Zukunft des Handwerks sowie wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Die untersuchten Themenstellungen leiten sich aus Vorschlägen der Handwerksorganisationen, der Zuwendungsgeber und der Kooperationspartner ab, die im Zwei-Jahres-Turnus zu einem Forschungs- und Arbeitsprogramm (FuA) zusammengefasst werden. Das Forschungs- und Arbeitsprogramm wird vom Bewertungsgremium aufgestellt und evaluiert.

Förderung des D H I
Das Deutsche Handwerksinstitut wird über eine institutionelle Förderung durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, der Wirtschaftsministerien der Länder sowie des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) finanziert. Die Administration der Bundeszuwendungen erfolgt durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Darüber hinaus werden zahlreiche Drittmittelprojekte eingeworben, die für die Finanzierung des D H I eine zunehmende Bedeutung gewinnen.


Deutsches Handwerksinstitut e.V.
Geschäftsstelle Berlin
Mohrenstr. 20/21
10117 Berlin


Tel.: 030-20619-401
Fax: 030-2061959-401



Veröffentlichungen des D H I

- Tätigkeitsbericht des D H I

- Forschungs- und Arbeitsprogramm (FuA) 2014/15

- D H I-Shortbook 2014

- Zur Online-Literaturdatenbank:
Über die Online-Bibliothek des ifh Göttingen können Sie mit Hilfe von Schlagwörtern die Sie interessierende handwerksrelevante Literatur (Monographien, Sammelbände, Aufsätze, graue Literatur) seit 1994 abrufen.

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