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SMART GRID - PHOTOVOLTAIK UND EIGENVERBRAUCH

Letzte Änderung: 14.03.2011
Über smartgrids ist sicherlich schon viel berichtet und diskutiert worden, der Umgang mit volatilen Energien zwingt die Energiewirtschaft zur Umsetzung. verbunden ist dies mit einem notwendiger Netzausbau, der aus verschiedenen Gründen nicht vorankommt.
Seit 2009 wird der Eigenverbrauch von selbstgenutztem Solarstrom gefördert. Die sehr gute Förderung des Eigenverbrauchs sieht wie folgt aus: 12,36 Cent/kWh bis 30% Eigenverbrauch bzw. 16,74 Cent/kWh bei Eigenverbrauch größer 30%, hinzu kommt der Vorteil der Einsparung von Fremdbezug = zusätzliche ca. 20 Cent/kwh. Mit weiter steigenden Strompreisen wird dieses Betreibermodell nur besser. Durch gezielte Steuerung des Stromverbrauchs kann der Endkunde den Anteil des Eigenverbrauchs steigern. Ein Teil der Lösung ist die Steuerung des Verbrauchs, der anderer Teil ist die Stromspeicherung.
Eine entsprechende Steuerung muss andauernd den Ertragszähler, den Bezugsszähler und Einspeisezähler kontrollieren und darauf basierend Verbraucher einschalten oder den selbstproduzierten Strom in Akkumulatoren speichern, smart grid wird hier auf die Ebene Einfamilienhaus heruntergebrochen.
Steuerbare Verbraucher sind hierbei die Geschirrspül- und Waschmaschine (sofern nicht an der thermischen Warmwasserbereitung angeschlossen) und Kälteanlagen (Tiefkühlschrank) als auch die Wärmepumpenheizung (Speicherladung, Warmwasser). Die Stromspeicherung erfolgt in der Form von Aufladen des Elektroautos (siehe auch vehicle to grid) und dem Laden von Akkumulatoren im Haus selbst. Die gespeicherte Energie wird in den Abend- und Nachstunden dann wieder im Haus verbraucht (völlig legitim, das EEG verbietet dies nicht).
Schon heute lässst sich daraus ablesen, dass für die Zukunft eine intelligente Haussteuerung oder wenigtsens die Vorbereitungen dazu und mindestens ein voluminöses Leerrohr vom Dach zum Zählerschrank zum zuküntigen Batterieraum notwendig sind.

Links:
Rechenbeispiele bei SOLARWORLD und Conergy
Saftbatterien
DDH
BINE


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